Segeln als Medizin?

Burn-Out, Krise, Stress, ein kleines od. großes Handicap!

Einfach einmal alles hinter sich lassen und an Bord zu positive Gedanken und zu neuer Energie kommen.

 

Beim Segeln, so sagt man, kann man seine Seele baumeln lassen. In diesem Zusammenhang ist „Leinen los“ auch ein geflügeltes Wort, selbst unter Landratten.

 

Es spielt keine große Rolle ob der Törn wenige Stunden dauert, einen Nachmittag oder viele Tage. Segeln ist Stimmungswandel und Freiheit für den Kopf. Segeln kann helfen den Schmerz zu vergessen.

 

Schon mit dem Ablegen erlebt der Segler Abstand vom Alltag und Entspannung durch das Geräusch des Windes und das Klatschen der Wellen an den Schiffsrumpf. Dazu kommt „das aktiv sein“ und das Crewerlebnis. Man segelt ja nicht alleine.

Man ist Teil der Crew, ist somit eingebunden und bekommt Bestätigung.

 

„Sailing Away“ der uralt Herz-Schmerz-Song von Chris de Burg handelt von einem Traum der nie verwirklicht wurde.

 

Mich selbst haben meine Segelreisen verändert. Vorher ist in meinem Leben alles ganz schnell gegangen. Jetzt hat sich mein Tempo um einiges verlangsamt. Und meine Einstellung zu den Dingen des Alltags ist entspannter.


Selbst jetzt, als Prothesenträger wird es wieder heißen „Leinen los“.

 

Wir sehen uns beim nächsten Törn.
Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Euer Herbert

Kommentar schreiben

Kommentare: 0